Niemand war jemals wirklich frei. (H2)

In der abendländischen Rechtstradition ist der Begriff der Handlungsfreiheit zentral.
Es lag einzig daran, geplantes auch umzusetzen.(H4)

 

Das Handeln einer Person gilt als frei, wenn es dem Willen dieser Person entspricht. Die Handlungsfreiheit kann von äußeren Umständen wie Zwang durch Andere beschränkt oder aufgehoben werden. Sie kann aber auch von inneren – in der handelnden Person selbst liegenden – Umständen wie etwa einer körperlichen Lähmung oder einer psychischen Erkrankung beeinträchtigt werden. Rechtliche Probleme ergeben sich, wenn eine Person zwar einen „natürlichen Willen“ hat, aber Grund zur Annahme besteht, dass dieser sich wegen einer psychischen Störung von dem mutmaßlichen „freien“ Willen unterscheidet, den sie ohne die Störung hätte.

“Warum sollte ich zuhören –
wenn andere nichts zu sagen haben? (H3)”

 

Die Frage, ob der Wille des Menschen prinzipiell frei oder als Kausalereignis von der Natur determiniert ist, ist Gegenstand der seit langem andauernden philosophischen Debatte über die Willensfreiheit (siehe Geschichte des Freien Willens und Praktische Freiheit). Dabei werden die äußere Natur, die naturgegebenen Interessen der Handelnden und durch gezielte oder ungezielte Beeinflussung hervorgerufene Wünsche und Absichten in verschiedene Verhältnisse zum tatsächlichen Handeln gestellt. Zum einen wird die Frage untersucht, ob das menschliche Wollen und Handeln ganz oder zum Teil naturgesetzlich vorherbestimmt sind, und also damit heteronom, oder ob sie spontan oder autonom sind. Zum anderen ist vor allem die Frage der Verantwortung für das Handeln bedeutend. Diese beiden Fragen, ob der Wille das Handeln bestimmt oder auch nur bestimmen kann, und unter welchen Voraussetzungen eine Person ethisch verantwortlich ist, werden zunehmend unabhängig voneinander behandelt.[4]

 

Aber es gibt da noch etwas anderes! (H2)
Wenn man genauer hinschaut.

 

Zum einen wird die Frage untersucht, ob das menschliche Wollen und Handeln ganz oder zum Teil naturgesetzlich vorherbestimmt sind, und also damit heteronom, oder ob sie spontan oder autonom sind. Zum anderen ist vor allem die Frage der Verantwortung für das Handeln bedeutend. Diese beiden Fragen, ob der Wille das Handeln bestimmt oder auch nur bestimmen kann, und unter welchen Voraussetzungen eine Person ethisch verantwortlich ist, werden zunehmend unabhängig voneinander behandelt.[4]